Anvil „Impact Is Imminent“

anvil_impactisimminent_coverAnvil haben unbestritten Kultstatus. Die neue Scheibe „Impact Is Imminent“ steht nun den Startlöchern und soll uns wieder einmal klar machen, dass Lips und seine Kollegen es immer noch ernst meinen. Das 19te Studioalbum beherbergt insgesamt 14 Songs, die sich laut Lips homogen zusammen fügen und durch Muße allesamt auf Herz und Nieren stimmig angepasst wurden. Nichtsdestotrotz kann man sich auf Anvil verlassen. Vollgas Modus und teils schräge Melodien treffen auf traditionelle Stärke.

„Impact Is Imminent“ zeigt sich höchst motiviert, puristisch und auch mit dem typischen Anvil Augenzwinkern, dass niemals langweilig wird, aber halt auch das Rad nicht wirklich neu in Schwung bringt.

7/10

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Vorbericht Wacken 2022

img_0635Nach 2 Jahren Corona Zwangspause ist es endlich wieder soweit! Das Wacken Open Air entfesselt seine magische Anziehungskraft und verspricht metallische Normalität.

Nach Jahren voll irrsinniger Live Konzerte, Auftritten von sämtlichen Größen der Rock/ Metalwelt und wahnsinnig vielen bunten und spaßigen Begegnungen, steht das Wacken Open Air weiterhin felsenfest im Mittelpunkt eines jeden Festivaljahres.

Und man lässt sich nicht lumpen, da stehen große Namen wie Slipknot auf dem Programm, sowie Judas Priest, Lindemann, In Extremo, Mercyful Fate, Limp Bizkit, Avantasia und so viele weitere Bands, dass garantiert jeder Besucher auf seine Kosten kommen wird.

Und auch das umfangreiche Rahmenprogramm gibt es wieder zu bestaunen, ob nun der Metalmarkt, der Mittelaltermarkt oder auf eine fröhliche Runde in den Biergarten!  Es gibt immer etwas zu sehen, zu hören oder einfach zu erkunden, und das stets fröhlich, freundlich und vollkommen friedlich.

Wir freuen uns tierisch ein Teil davon sein zu dürfen und zelebrieren, ganz nach dem Motto: “Zuhause unter Freunden“, gern ein weiteres Mal das Festivalhighlight des Jahres!

Vom 04. bis 06. August heißt es in diesem Jahr endlich wieder:

Wacken –  Faster Harder Louder,  Rain or Shine!!!

www.wacken.com

www.metaltix.com

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Stahlmann „Quarz“

stahlmann_coDiese rauen deutschen Töne müssen sich schon dem Vergleich mit einschlägigen Kollegen wie Oomph!, oder eben den übermenschlichen Rammstein gefallen lassen. Tut ja auch nicht weh, ist vielleicht sogar gewollt? Tracks wie Wolllust, Sünder, Krähen der Nacht, Gottmaschine oder Herz und Tränen zeigen sich kraftvoll, schmissig und treiben eben jene Neue deutsche Härte weiter nach vorn. Robust und düster, gespickt mit rauen Riffs und teils wirklich treibenden elektronischen Einlagen. Stimmlich ergreifend und kratzig, ganz besonders spannend inziniert in „Gottmaschine“. Stahlmann bedienen mit ihrem neuen Album „Quarz“ ein nicht mehr wegzudenkendes Genre, dass immer wieder neuen Input braucht um nicht langatmigvor sich hin zu dümpeln.

7/10

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Amon Amarth „Berserker“

amonamarthcoverUnsere schwedischen Wikingerfreunde von Amon Amarth hauen uns dieser Tage mit „Berserker“  ihr mittlerweile elftes Studioalbum um die Ohren. Ganze 3 Jahre nach dem fabulösen „Jomsviking“ setzen Johan Hegg, Olavi Mikkonen, Johan Söderberg, Ted Lundström und Jocke Wallgren die Segel auf zu neuen Ufern und lassen die Wellen gewaltig  höher schlagen.

Explosive Riffs und charmantes Melodrama verleihen „Fafner`s Gold“ und dem gewaltigen „Crack The Sky“ eine wahrhafte Bissigkeit, die sich komplett durch alle 12 Songs wütet. „Raven`s Flight“, „Ironside“ und das kraftvolle „Into The Dark“ toben wuchtig, charmant und voll emotionaler Power in die Ohren und haken sich eindrucksvoll im Gedächtnis fest.  Der Sound marschiert durchgehend ausgefeilt und durchaus reif aus den Boxen, ohne dabei jemals  glattgebügelt zu wirken.

Amon Amarth zeigen konsequent aus welchem Holz sie geschnitzt sind, denn handwerklich macht den Jungs nach wie vor wirklich keiner etwas vor.  „Berserker“ ist ein charismatisches Schlachtschiff, das sich dauerhaft ins Gedächtnis  einbrennt und allen Fans sicherlich erneut Freudentränen in die Augen treiben wird.

9/10

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Meloco „Roots“

melococoverMeloco, eine Band, die eigentlich im Alternative Metal beheimatet ist und immer wieder Ausflüge in andere Musikrichtungen in ihren Sound mit einfließen lässt. 2019 feiern Meloco ihr 10-jähriges Bandjubiläum und blicken auf Konzerte in ganz Europa zurück! Von Russland, über Slowenien, bis nach Österreich und quer durch Deutschland machten die fünf  Nürnberger vor keiner Bühne halt.

Zu den größten Highlights zählt sicherlich der Auftritt in der Arena Nürnberger Versicherungen vor 8.000 Zuschauern, um ihre Stadionhymne, die sie für die Thomas Sabo Ice Tigers geschrieben haben, zu performen. Support-Shows für Szenegrößen wie Emil Bulls, Grave Digger und Lacrimas Profundere zählen zu weiteren nennenswerten Eckpfeilern der Band.

Die neue Scheibe „Roots“ bietet dem Hörer eine spannende Reise, die unglaublich abwechslungsreich und mit vielen Ecken und Kanten ausgestattet ist, aufgrund ihrer starken Varianz aber zugleich auch irgendwie sperrig wirkt und daher sicherlich polarisiert. Meloco sind spannend und verwirrend zugleich, zählen aber zu einem der spannendsten Newcomer der letzten Jahre.

6/10

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Wendigo „Wasteland Stories“

wendigocoverStoner Rock aus Norddeutschland! Wendigo haben sich für ihr Debütalbum „Wasteland Stories“ Zeit genommen und sich voll und ganz in ihr Schaffen vertieft. Einst als Coverband entstanden, liegt der Fokus nun auf eigenen Songs, die anhand eines losen Konzepts, die verschiedenen Schattierungen der Einöde, beziehungsweise der Einsamkeit in Angriff nehmen.

In den Songs werden kleine Kurzgeschichten erzählt, die mächtig grooven und in ein beachtliches Klangbild gerahmt sind. Das Album präsentiert sich abwechslungsreich, eigenständig und vollkommen klar. Songs wie „The Man With No Home“, das treibende „Back In Woods“ oder das rund driftende „Dagon“ klingen so schmutzig und rau, dass man spontan an alte Hasen im Business denken möchte.

Der Sound steht handwerklich ganz oben an und weist neben Stoner Rock auch Referenzen aus den Bereichen Doom Metal, Classic und Hard Rock auf. Wendigo beweisen auf „Wasteland Stories“ ein feines Gespür für moderne Rock Musik, gespickt mit fetten Riffs und spannenden Ideen. Unbedingt antesten!

8/10

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Wacken Open Air 2018

 

 

 

 

 

 

Und ein weiteres Jahr ist vergangen und wir sind wieder hier, zu Gast auf dem Wacken Open Air 2018. Unser stolzer 19. Besuch ist es mittlerweile und ja, wir sind alt, zumindest fühlen wir uns oft so…

 

Behemoth

Was gibt es schöneres, als bei gefühlten 45 Grad im Schatten, ein wenig satanisch angehauchter Melodien zu lauschen? Die polnische Black Metal Formation Behemoth zeigte jedenfalls mit voller Willensstärke, dass auch diese wideren Umstände einen strammen Bösewicht nicht aufhalten können und  legten ein beachtliches Set hin. Provokant und leidenschaftlich, in fiesester Tradition, mit umgedrehten Kreuzen und allem was halt so dazu gehört. Und auch wenn der Corpse Paint unter den elenden Temperaturen ein wenig Anmut einbüßen musste, so knallten  „Blow Your Trumpets Gabriel“, „Decade Of Therion“ und das abschließende „O Father O Satan O Sun“ deftig  und mitreißend über die schwitzende Masse. Finster, schnell und mächtig böse!

 

Danzig

Unvergleichliche Bühnenpräsenz und Songs, die wahre Meilensteine darstellen. Glenn Danzig! Seit Jahrzehnten eine wahre Institution im Metalgeschehen. Und auch wenn das Haupthaar langsam dünner wird und die Stimme nicht mehr ganz hundertprozentig  zum Einsatz kommen kann, so schaffen Songs wie „Dirty Black Summer“ und das unsinkbare Schlachtschiff „Mother!“ immer  eine garantiert prickelnde und anmutige Atmosphäre, die ihres Gleichen sucht. Die Wacken Metalheads wissen um den Kult und frönen andächtig der klassischen Danzig Show, die mitreißend wie eindrucksvoll den Abend einleitet.

 

Judas Priest

Judas Priest! Die Götter der Lederkutte standen wieder einmal auf dem heiligen Acker. Von vielen heiß geliebt und geradezu angehimmelt, durften Rob Halford und seine Kollegen voll aufdrehen und ihre besten Hits zum Besten geben. „Firepower“,  „War Pigs“, „Painkiller“ ließen die Gemeinde ausrasten und brachten sicherlich so manche nietenbesetzte Lederhose zum vibrieren. Die British Heavy Metal Legende konnte natürlich auch Klassiker wie „Breaking The Law“ und das schmissige „Living After Midnight“ passend in Szene setzen und erfreute ihre Fans rundum.  Judas Priest setzen sich immer noch stark und eindrucksvoll in Pose. Und Rob Halford konnten auch 70 Jahre Lebenszeit in keinster Weise stoppen oder ermüden. Wacken Power at it`s Best!

 

Children Of Bodom

Die wilden Kerle um Frontröhre Alexi Laiho sind auch irgendwie unkaputtbar. Schon seit Jahren touren die Finnen erfolgreich um die Welt und auch wir haben sie schon unzählige Male live erlebt. Einer der Acts, die jedoch oft in den sonnigen Nachmittagsbereich fallen. Mit strahlender Sonne „In Your Face“ und einer tobenden Meute soweit das Auge reicht, kann man aber deutlich schlechter dran sein. Die Jungs wie eh und je in komödiantischer Stimmung und rasantes Tempo zieht durch die Show. Zugegeben lässt sich auf Dauer nicht genug Abwechslung erkennen, ich für meinen Teil bin hier etwas abgestumpft. Nichts wirklich Neues, es bleibt beim altbewährten Bodomski Charme, der Stimmungsaufheller aus dem hohen Norden. Dennoch anders als so viele andere Bands und einfach cool sie so lange schon zu verfolgen, musikalisch gesehen.

 

 

 

 

 

 

 

Destruction

Ab zur WET Stage, inmitten ein lauschig -wie prall gefülltes Zelt. Immerhin bot das Gebilde ein wenig Schutz vor der lodernden Sonne, ließ aber gefühlt Schweißperlen von der Decke tropfen.  Aber was tut man nicht alles um die Thrash Metal Legende Destruction mal wieder live auf dem Wacken Open Air antreffen zu können. Schmier, Kopf der Band, stellte gut gelaunt seinen Mann und brachte mit seinen Kollegen die Fans zum ausrasten. Die Stimmung brannte geradezu und es bildeten sich Mosh und Circle Pits. Der „Mad Butcher“, „Thrash Till Death“, „The Butcher Strikes Back“ und natürlich „Nailed To The Cross“ erhitzten die Gemüter bis zum äußersten.  Destruction! Einfach legendär, brutal und famos einzigartig.

 

In Flames

In Flames. Auch eine Institution, die nicht totzukriegen ist. Die Schweden nehmen seit Jahren bereits die guten, abendlichen Positionen ein und wie auch immer sie das anstellen, sie reißen einfach mit und lassen den Boden beben. Obwohl schon so oft gehört und im Schlaf mitsingbar, diese Band geht einfach immer und liefert immer konstant gute Liveshows ab. Durchweg sympathisch und authentisch, das mag man und das erfreut ein treues Metalherz. Gefühlt sind sie jedes Jahr mit dabei, jedes zweite dann aber wohl wirklich. Und es stehen die Massen gedrängt bis zum Horizont und warten auf all ihre Hymnen wie „Cloud Connected“, „Only For The Weak“, „Take This Life“ und wie sie alle heißen. Respekt, wieder mal gigantisch und groß und einfach nur toll.

 

OTTO & die Friesenjungs

Ein wahrlich merkwürdiges Ereignis gab es dann gegen Mitternacht zu bestaunen. Da stand doch ernsthaft OTTO auf dem Programm, ja genau, OTTO Waalkes, der mittlerweile im Rentenalter angekommene Friesenjunge und Jahrzehnte überstehende Blödelbarde. Konnte man jetzt ignorieren oder eben halt mal ums Eck schauen, und ja, überraschenderweise konnten die Herren auf der Bühne überzeugen und mitreißen. Sicherlich lag die freudige Stimmung auch ein wenig am Alkoholpegel zu später Stunde, aber auch die wirklich ulkigen Coverversionen a la OTTO luden so manchen Metalhead zum mitgrölen ein. Überraschend musikalisch und irgendwie ehrlich, das muss man OTTO lassen, der Mann unterhält eben auf seine ganz eigene, urige Weise.

 

Ghost

Und nun geht es los, riesen Vorfreude nicht nur auf unserer Seite. Hingefiebert hat man damals schon ob und wann Ghost denn im Billing auftaucht oder nicht. Nur logisch war es, den Überflieger kurz von der Überholspur zu holen und ins idyllische Schleswig Holstein einzuladen. Was für eine Größe, kein Festival mehr sicher vor Tobias Forge und seinen Musikern, zu Recht! Grandiose Kompositionen die ihresgleichen suchen, ein Sonderling im Songwriting, endlich etwas das durch und durch beeindruckt. Bei der Masse an Angebot auf dem Musikmarkt rechnet man mit den Jahren eigentlich immer weniger damit noch einmal richtig überrascht und umgehauen zu werden. Mit Ghost ist dieses Glück nun gekommen.

 

 

 

 

 

 

Mit dem neuen Album „Prequelle“ und der sich stets verjüngenden Frontfigur, die selbstverständlich immer Forge ist und war, tobten somit Cardinal Copia samt Gefolge über das WOA. Neu ist, dass es mehr Livemusiker gibt als zuvor, nach diversen Streitereien um Rechte und Bezahlung mit den alten Ghouls, steht dem Cardinal nun ein neues Team zur Seite. Auch die Frauenquote wird mit zwei weiblichen Gehörntinnen an den Tasteninstrumenten erfüllt. Es war eine tolle Show, es war laut, zu laut für unser Empfinden – das ist es mittlerweile aber immer vor den großen Bühnen wenn man im ersten Drittel steht, nicht gut wie wir finden, aber dies nur am Rande – es war bunt und irgendwie auch schrill und verrückt, es war harmonisch, romantisch, teuflisch und es war Disco. Mega Show, leider zu kurz, da werden wir nochmal auf ein Konzert der nächsten Tour hoffen.

 

Dimmu Borgir

Dimmu Borgir gelten schon lange Zeit als Aushängeschild des melodischen Black Metal. Nach einer langen Schaffenspause durften die Metalheads sich dieses Jahr endlich wieder an einer gewohnt hochwertigen und stimmungsvollen Show erfreuen,  die an Sound, Optik und Performance wirklich ihresgleichen suchen muss. Und Frontmann Shagrath ist und bleibt eine der genialsten Stimmen des Black Metal, das steht nach wie vor einfach völlig außer Frage. „The Serpentine Offering“, „Puritania”  und der neue Song „Archaic Correspondence“ wurden in Perfektion dargeboten und zeigten ein weiteres Mal die unglaublich atmosphärische Dichte der Songs. Mit „Mourning Palace“ zogen Dimmu Borgir dann weiter in die Nacht und hinterließen ein warmes, schwarzmetallisches Gefühl.

 

Unser Fazit. Ein rundum gelungenes Spektakel auf staubigem Grund, welch Abwechslung und Wohltat zu den vergangenen Schlammbädern. Wir sind froh und freuen uns auf weitere Abenteuer hier auf dem Holy Acker und schrubben jetzt erstmal fein unsere Füße. See you next year!

ps: Kein WOA ohne saftige Autopanne und ungesunde Ausraster eben deswegen. Aber so ein schwarzes Herz kann so schnell nix betrüben. Horns Up

 

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Thaurorod „Coast of Gold“

thaurorodFrischen Power Metal braucht das Land! Und der kommt in Form der finnischen Jungs von Thaurorod auf uns zu.

Die beiden Alben „Upon Haunted Battlefields“ (2010) und „Anteinferno“ (2013) waren bereits echte Kritikerlieblinge und ließen Vergleiche mit Szenegrößen wie Sonata Arctica oder Dragonforce zu.

Mit „Coast Of Gold“ spielen Thaurorod weiter in dieser Liga und präsentieren ihr Händchen für schnellen, symphonischen Power Metal, garniert mit Eingängigkeit und einem Gespür für die unumgänglichen Melodienbögen. Textlich bedienen die Herren sowohl historische als auch phantastische Themen, die voll von positiver Energie untermalt sind und in jeglicher Hinsicht Spaß bieten.

Songs wie „Power“ und „Cannibal Island“ nehmen den Hörer mit auf eine Reise durch sämtliche Phasen des Power Metals und bieten alles was sich ein waschechter Power Fan nur wünschen kann.

8/10

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Voodoo Circle „Raised On Rock“

voodoocircleGuter, klassischer Hard Rock, so wie ihn die Jungs von Voodoo Circle präsentieren gehört nicht nur zum guten Ton, nein- er geht immer und setzt sich durch die Jahrzehnte hinweg fest.

„Raised On Rock“ ist das beste Beispiel dafür, den die Songs klingen eigenständiger und kerniger als je zuvor.Nummern wie „Running Away From Love“  oder das folgende „Higher Love“ wissen hymnisch zu begeistern und erstrahlen förmlich in guter, alter Whitesnake Tradition.

Die Arrangements klingen reif, ursprünglich und haben dennoch einen modernen Touch, der den Gesamteindruck abrundet und dem ganzen Werk die erforderliche Eigenständigkeit verleiht. Einfach gut!

9/10

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Stone Broken „Ain`t Always Easy“

stonebrokenDie Engländer Stone Broken schlagen ein neues Kapitel in ihrer noch jungen Karriere auf und unterschreiben einen weltweiten Deal mit Spinefarm Records. Die erste Veröffentlichung auf ihrem neuen Label ist das zweite Studioalbum ‘Ain’t Always Easy’, das am 2. März 2018 erscheint.

Die UK Rocker stellen ihre Fähigkeit unter Beweis, emotionale und musikalische Tiefe gekonnt zu verbinden.

Das Songwriting ist ausgefeilt, die Riffs und Refrains zeigen sich einprägsam und  laden zum Fußwippen ein.  Die Themen umfassen ein breites Feld, sowohl persönlich als auch gesellschaftlich. Die Single „Worth Fighting For“ macht wirklich Spaß und setzt konsequent Energie frei. Und auch bei den ruhigeren Nummern wie „Home“ zeigen Stone Broken deutliche Ambitionen.

Im Großen und Ganzen ist den Jungs mit „Ain`t Always Easy“ ein wunderbar rockiges und graziles Album gelungen, das auch nach mehreren Durchgängen noch zündet. Das einzige Manko stellt der dezente Nickelback Hauch dar, der sich einfach nicht verleugnen lässt. Wobei das ja auch nichts schlechtes sein muss, schließlich gehören die genannten Kollegen zu den erfolgreichsten Bands überhaupt.

7/10

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