Hypocrisy/ Abbath/ Vomitory/ Vreid Hamburg-Grünspan, 21.04.2026

abbath1_hamburg2026_metalminderDie Mass Hallucination Tour 2026 machte am 21.04.2026 im Hamburger Traditionsclub Grünspan Zwischenstation. Gemütlich, am Ende der berühmten Großen Freiheit gelegen, steht das Grünspan seit Ewigkeiten für großartige Konzerte. Die Tourbusse standen rings um den Club drapiert, während eine lange Schlange von Metalheads auf den Einlass wartete. Der Innenraum war, wie erwartet, gut besucht und sorgte für schwitznasse Gesichter. Den Startschuss gaben die norwegischen Vreid, melancholisch und mit großen Growls lenkten sie die Stimmung in die richtige Richtung. Und auch die schwdischen Vomitory standen dem in nichts nach.

hypocrisy1_hamburg2026_metalminderKrasse Riffs, wuchtige Growls und Präzision. Was für ein gelungener Einstand! Anschließend ging es dann mächtig finster und absolut legendär weiter . Chef Corpse Painter Abbath brachte die Bühne im Grünspan zum zittern. Der ehemalige Immortal Fronter ist eine unvergleiche Ikone und zog wie immer alle Blicke auf sich. Mit seiner einzigartigen Ausstrahlung, immer frisch und gnadenlos, allseits umgeben von Frost und Kälte Norwegens, knallhart und dennoch auf ganzer Linie mitreißend und auf eine völlig irrsinnige Weise charmant. Klassiker wie Immortals „Tyrants“ und das garstige „Winter Bane“ brachen sich beeindruckend ihren Weg und ließen die Stimmung überkochen.

hypocrisy2_hamburg2026_metalminderLeider war nach einer knappen Stunde schon Schluß im Finsterwald. Hätte deutlich länger gehen können! Aber nun, es warteten ja auch noch die legendären Hypocrisy auf die angeheizte Meute. Nebel, unvorstellbar viel Nebel, leutete die Ankuft des Masterminds Peter Tägtgren ein.

Die Setlist gespickt mit neuen Songs und natürlich den unumstößlichen Klassikern wie „Eraser“, „Fractured Millenium“ und hypocrisy3_hamburg2026_metalminderdem zeitlosen „Roswell 47“ war ein wahrer Ohrenschmaus und sorgte für massives Crowdsurfing und ultastarke Stimmung, die das Grünspan in einen dunklen Rausch versetzte.

Was für ein mächtiger Konzertabend!!

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