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Daylight Dies Interview
Freitag, 5. Dezember 2008

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Die amerikanischen Doom Deather Daylight Dies lieferten gerade mit „Lost To The Living“ ein wunderbar dunkles und emotionales Album ab. Irgendwo zwischen Opeth und Katatonia steckten sie ihren ganz eigenen Weg ab. Gitarrist Barre Gambling beantwortete für uns ein paar Fragen.

METALMINDER:

Hi Barre! “Lost To The Living” wurde gerade veröffentlicht. Bist du zufrieden mit dem Ergebnis?

 

Barre:

Ja, ich bin sehr glücklich mit dem Album. Weit mehr sogar als ich gedacht hätte.

 

METALMINDER:

War es für dich schwer am Album zu arbeiten, oder war die Studioarbeit eher relaxed? 

 

Barre:

Es war sehr schwierig zu Papier zu bringen, es dauerte über ein Jahr. Aber das ist wohl normal, schreiben und wieder verwerfen ist wohl größter Part unseres Arbeitsprozesses. Insgesamt war die Arbeit diesmal aber einfacher als bei unseren letzten zwei Alben. Es wird mit der Zeit leichter und wir gewöhnen uns dran. Außerdem hört man im Studio ja auch ständig die Gelduhr ticken.

 

METALMINDER:

Wofür steht der Albumtitel?

 

Barre:

Er war die Idee unseres vorigen Sängers Guthrie Iddings. Wir fanden das er einfach klassisch klingt und er war auf der Topliste unserer Ideen.

 

METALMINDER:

Was sind eure nächsten Pläne? Steht vielleicht eine ausgedehnte Tour an?

 

Barre:

Wir waren im Mai und Juni mit Candlemass in den USA unterwegs, kurz bevor „Lost To The Living“ veröffentlicht wurde. Momentan ist keine weitere Tour gebucht, aber wir würden sehr gern mehr touren.

 

METALMINDER:

Ihr werdet ja gern mit Opeth und Katatonia verglichen. Haben oder hatten diese Bands Einfluss auf den aktuellen Daylight Dies Sound?

 

Barre:

Schwer zu sagen. Ich habe schon immer viel schwedischen Metal und englischen Doom gehört.

 

METALMINDER:

Welcher Song auf „Lost To The Living“ ist dein persönlicher Favorit?

 

Barre:

Ich liebe die langen instrumentalen Parts beim letzten Track “The Morning Light“, von denen geht eine ganz besonders faszinierende Dunkelheit aus.

 

METALMINDER:

Was ist deine bisher beste Erinnerung an die Geschichte der Band?

 

Barre:

Da gibt es so viele. Einer war bestimmt den Opener für Katatonia zu geben, das war im Jahr 2003 in Holland. Das Tivoli ist ein toller Club und Katatonia haben uns den Song „Murder“ gewidmet. Das war ein sehr glücklicher Moment.

 

METALMINDER:

Wer sind denn noch deine Idole?

 

Barre:

Jon von Dissection, Mike von Opeth, Hetfield und Mustaine, Anders und Jonas von Katatonia natürlich, Robert Smith von The Cure, die alten Amorphis, Malmsteen, Paradise Lost und Anathema. Das sind meine Idole und Einflüsse.

 

ImageMETALMINDER:

Wie würdest du eure Musik beschreiben?

 

Barre:

Musik für verregnete Tage, voller Zorn und verführerischer Verzweiflung.

 

METALMINDER:

Was war der größte Fehler in deiner Karriere, bis jetzt?

 

Barre:

Dieses Interview…nein, nur ein Scherz. Ich wünschte wir hätten unser Debütalbum „No Reply“ in besserer Qualität gemixt und gemastert.

 

METALMINDER:

Was sind eure nächsten Pläne? Wie sieht die Zukunft für Daylight Dies aus?

 

Barre:

Ich hoffe wir können eine Europatour machen um „Lost To The Living“ live vorzustellen. Und natürlich ein paar mehr Konzerte in den USA geben, bevor wir unser nächstes Album in Angriff nehmen!

 

KS

 
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