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Bullet For My Valentine – Hamburg – 16.02.2008

Wir haben Samstag, den 16.02.2008! Wir sind in Hamburg! Es ist wunderschön sonnig, kurz vor frostig und die Nerven sind äußerst gespannt, wir erwarten eine grandiose Live Show. Heute in der Großen Freiheit 36: Betreten auf eigene Gefahr! Die britischen Thrash-Tretminen von Bullet For My Valentine sind los und laufen Gefahr, jederzeit eine Ladung Feuer abzugeben! Herrlich, endlich einmal wieder so richtig gutes Geräusch und brüllend schöne Gitarrensounds...

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Ein kurzer Schwenk über die Vorband STILL REMAINS, die bei uns ja bereits mit ihrem zweiten Studioalbum „The Serpent“ ausgesprochen guten Eindruck hinterlassen hat. Die damalige Bewertung belief sich gleich auf die vollen Zehn! (siehe hier )

Die von Roadrunner Records genährten Männer konnten diese Live Position vor BFMV also nutzen, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Leider erlebte der Metalminder nur die knappe letzte Hälfte der Show, was auch heute noch enorm verärgert. Aber dieser frühe Showstart (zirka 19 Uhr) kam für uns wirklich etwas überraschend daher. Nichtsdestotrotz überzeugten die miterlebten Songs sofort zu 120 % und machten das allgemeine Ärgernis der versäumten Songs somit nur noch schlimmer. Melodiös und rabiat zugleich, wirbelten die Jungs auf der Bühne umher ....... und dann war´s auch schon wieder vorbei! Schade! Metalminder empfiehlt: beim nächsten Besuch eine erhöhte Dosis!

Bullet For My Valentine

Gegen 20 Uhr erhöhte sich abermals das Getöse des durchweg eher jüngeren Publikums. Hier und da sind ein paar Rock Oldtimer zu sichten (so Ende 20!) ;-) Das Gedränge und fordernde Rufe nach den Waliser Herzensbrechern nehmen immer mehr zu, ein Vorhang schützt den direkten Einblick auf die Bühne.

Das Licht geht aus, die Konturen von drei in wirklich extremst coolen (ganz bestimmt ohne Hintergedanken, schon klar!) Metal-Posen befindlichen Rockstars sind zu erkennen – und BOOM!

„Scream Aim Fire“ schallt gleich als Opener gen Audience, die Stimmung kocht. Genialer und wuchtiger Einstieg, keine Spur von Mädchenmusik. Die Show ist durchzogen von den eher krachenden Songs der Band. Ob „Hearts Burst Into Fire“, was übrigens die nächste Singleauskopplung werden wird, „Eye Of The Storm“, „Tears Don´t Fall“ oder „Waking The Demon“, welcher hier als Abschlusstrack noch einmal ordentlich Energie und Feuer freisetzt.

Einzig „Say Goodnight“ ein balladesker Einwurf, der in der Live Version keine weiteren Worte als „perfekt” finden lässt. Hier steht wohl die ungelogen derzeit vielversprechendste Band in Punkto traditionellem Old School Metal gepaart mit erheblichen Thrash Elementen auf der Bühne! Da verschlägt es einem echt die Sprache, dieses drauflos Geballer in solch hoher Qualität von noch so jungen Burschen!? Chapeau!!! Leider ging es so furchtbar schnell vorbei und schon gegen 21.15 Uhr leuchtete das Licht wieder auf! Aus und Ende an diesem Samstagabend in Hamburg!

 

MW 


   
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Mittwoch, 5. März 2008
 
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