Die Geschwister Krull laufen zur Höchstform auf! Auch wenn ich Atrocity und deren Frontmann Alexander Krull, der es leider immer wieder vollbringt den Klassikern der 80er Jahre ein immens ausdrucksloses Gesicht zu verpassen, nicht für besonders herausstechend halte, ist Atrocity mit „After The Storm“ kein typisches Machwerk entsprungen, sondern ein Stück experimenteller und wandelbarer Musik.
Anyone`s Daughter zählen zu den prägenden Bands in Sachen deutscher Progressive. Die Band wurde 1972 von Uwe Karpa und Matthias Ulmer in Stuttgart gegründet und benannte sich nach einem Songtitel von Deep Purple. 1979 erschien ihr erstes Album „Adonis“, das nun wieder veröffentlicht wurde und uns den klassischen Progressive Rock wieder näher bringen darf.
Laut Pressetext klingt Neverland In Ashes wie: Melodic Death Meets Metalcore Meets Synthesizer Meets Ofenkäse. Ok, dass mit dem Käse sei mal so dahingestellt, aber der Rest haut schon hin. Die 5 Kölner Jungs nehmens also mit Humor und präsentieren voller Stolz ihr in Eigenregie aufgenommenes Debütalbum "8:16", welches im schmucken Digipack samt aufgedruckten Lyrics daherkommt.
Papa Roach „Time For Annihilation...On The Record And On The Road“
Papa Roach stehen seit Beginn ihrer Karriere für Erfolg und sind echte Megaseller. Allein von ihrem Debüt „Infest“ (2000), dem Nachfolger „LoveHateTragedy“ (2002) und „Getting Away With Murder“ (2006) gingen weltweit mehr als 8 Millionen Kopien über die Ladentische.
Ach ja, gern erinnert man sich an diese kleine, rothaarige, fiese Puppe mit dem einladend freundlichen Narbengesicht. Und genauso gern möchte man sich auch die Murderdolls in Erinnerung rufen, denn die letzte Scheibe „Beyond the Valley of the Murderdolls“ ist ja schon eine ganze Weile her.
No Gods?? Treffender kann man in die Besprechung der so betitelten, neuen Jesus On Extasy Platte kaum einsteigen als mit dieser Frage. Zumindest war mir schon nach den ersten Sequenzen des Openers „Revenge“ die ganze Sache irgendwie unangenehm. Was sich den Zuhörern dort an Gesangeskunst präsentiert ist echt ein wenig dünn geraten.
Da ist keine weitere Erklärung mehr von Nöten! Bereits der erste Ton ist überzeugender Black Label Society-Stoff, Zakk Wylde in Bestform und wieder im Scheinwerferlicht angekommen. Nach vielen unterschiedlichen Erlebnissen und Verboten, unter anderem darf nun auch der wilde Zakk besser keinen Alkohol mehr zu sich nehmen, geht er mit seinem Solowerk in die nächste Runde.
Avenged Sevenfold haben sich nach dem tragischen Verlust ihres Freundes und Drummers Jimmy “The Rev” Sullivan zum nächsten Schritt entschieden. M. Shadows, Synyster Gates, Zacky Vengeance und Johnny Christ lassen Dream Theater Drummer Mike Portnoy Platz nehmen und erfassen die tragischen Geschehnisse in einer Art emotionalem Spiegel.
Royal Republic geben sich die königliche Ehre und stellen ihr Erstlingswerk “We Are The Royal” vor. Adam Grahn (Vocals), Hannes Irengard (Guitar), Jonas Almen (Bass) und Per Andreasson (Drums) benutzen augenzwinkernd typische Rockstar Klischees, geben sich lässig und mischen Einflüsse aus Punk, Indie und Britpop in einem wilden Mix.
Draconian Mastermind Johan Ericsson wartet mit einem weiteren musikalischen Hochgenuss auf. Zusammen mit Andreas Hindenäs und Gastsängerin Lisa Johansson setzt er neue Maßstäbe in Sachen düster- romantischen Gothic Rocks. Mit ihrem Debütalbum „Ashen“ ist Shadowgarden ein geradezu vibrierendes Meisterwerk gelungen, das den Hörer von Anfang in seinen Bann zieht.
Auf den ersten Blick würde man Kids In Glass Houses wahrscheinlich sofort unter den derzeit so angesagten Bands wie Fall Out Boy, 30 Seconds To Mars und Co. einordnen. Und so ganz verkehrt ist das auch nicht, denn Aled Philips (Vocals), Joel Fisher (Guitar), Iain Mahany (Guitar), Phil Jenkins (Drums) und Andrew Shay (Bass) geben sich groovy, charismatisch und erfrischend modern, und das ohne einfach nur zu großen Fußstapfen hinterher zu stolpern.
Was als Schülerband begann, nimmt nun richtige Formen an. Revolving Door kommen aus dem malerischen Thüringen, haben mittlerweile ihr Abi in der Tasche und können sich nun vollends auf ihre musikalische Karriere konzentrieren.
Buckcherry sind mittlerweile eine fest etablierte Größe in der Hard Rock Szene. Ihr Sound ist frisch, modern und von allen Seiten zugänglich, so dass sie ein breitgefächertes Publikum ansprechen können, ohne sich dabei anzubiedern. Und ihr Erfolg spricht Bände, denn mehr als 3 Millionen verkaufter Alben weltweit sprechen eine eindeutige Sprache.
Ronnie James Dio war das Gesicht der Metalwelt, der Inbegriff von Authentizität und ein –zurecht- ewiger Sympathieträger. Sein Verlust hat die Szene tief erschüttert und hinterlässt ein riesiges Loch in den Herzen aller Metalfans weltweit. Und genau so ein bekennender Fan, nämlich Jorn Lande, hat bereits Monate vor diesem tragischen Ereignis ein Tribute- Album eingespielt, welches fern von Mitläufertum oder Profitgier verstanden werden sollte.
From Constant Visions holen zum Rundumschlag aus. Auf „Feast With The Beast“ zeigen sie uns wie man ein mutiges und genreübergreifendes Gesamtwerk abliefern kann, und wie wunderbar moderner Heavy- Hardcore- Alternative- Emo- Rock klingen kann.
Das Warten hat endlich ein Ende! Jonathan Davis, James “Munky” Shaffer, Reginald “Fieldy” Arvizu und Ray Luzier lassen dieser Tage „Korn III- Remember Who You Are“ auf die Menschheit los und machen ihren Fans damit eine riesengroße Freude. Ihr eigenes Denkmal in der Geschichte des harten Rock haben sie sich längst geschaffen, und das schon mit ihrem 1994er Debütstück, auf dem Korn klangen wie keine andere Band auf diesem Planeten- meisterhaft genial und grandios erfrischend.
Ob man Glenn Danzig nun mag oder eben nicht- der Typ hat Format, ist wohl mittlerweile einer der letzen waschechten Metalmacher, die ganz nach alter Schule vorgehen, so manches Klischee felsenfest in sich verinnigt haben und ebenso stolz vor sich hertragen! Und nicht nur das, denn natürlich finden auch Kultsongs wie „Mother“ oder „Dirty Black Summer“ immer wieder ihren Weg in den Player, was einfach an deren immens berauschender Zügellosigkeit liegt.
Wicked Sensation lassen mit „Crystallized“ das Hard Rock Feeling wieder aufblühen und sorgen für so manch außerordentlich groovenden Ohrwurm. Mit ihrem höchstgelobten Debüt Album „Reflected“, trat die Band im Jahr 2001 erstmals ins Scheinwerferlicht der internationalen Hardrock Szene und bietet nun wieder volle und mächtige Hits, die auch den Vergleich mit Größen wie Whitesnake nicht zu scheuen brauchen.
Die finnischen Mädels von Indica konnten in ihrer Heimat bereits einige Erfolge verbuchen. Darunter zweimal Gold, zahlreiche Top Ten Singles und zwei große Tourneen mit den Kollegen von Nightwish. Nun möchten sich Jonsu (Vocals), Heini (Bass), Jenny (Guitars), Laura (Drums) und Sirkku (Keyboards) auch hierzulande einen Namen machen und schicken „A Way Away“ an den Start.
Tada, Mötley Crüe Frontmann Vince Neil bringt eine Hard Rock-Coverscheibe in unsere Wohnzimmer. Als eine der Legenden auf diesem Gebiet kann da ja nur Gutes bei rumkommen. „Tattoos & Tequila“ rockt gleich mit dem gleichnamigen eigenen Song los, eine Nummer weiter erwartet uns „He´s A Whore“ gefolgt von „Ac/Dc“.