Das Wacken Open Air ist jedes Jahr der Höhepunkt der Festivalsaison. Kaum eine andere Musikveranstaltung konnte sich im Laufe der Jahre so immens steigern und auf eine derart erfolgreiche Historie zurückblicken. Tausende Metalfans und Künstler aus aller Welt pilgern jedes Jahr wieder auf die heiligen Wiesen und feiern ein vergnügliches und friedliches Festival miteinander.
Was einst als besinnliche Veranstaltung im gemütlichen Rahmen begann, explodiert nun seit Jahren immer stärker in Punkto Besucherzahlen & Mainstream. Im Jahre 2008 war das legendäre W:O:A bereits im März restlos ausverkauft, so etwas gab´s noch nie! Mit gut 75.000 anwesenden Besuchern und einer deutlich veränderten Atmosphäre bzw. Struktur vor Ort, stellt sich eigentlich nur noch die Frage: Warum man vor einigen Jahren schon auf 35.000 Tickets limitiert hatte, wenn dann doch bald 100.000 Leute auflaufen?!?
Im Juli diesen Jahres besuchte die Metalminder Crew das Waldrock Festival in Holland. Wir erlebten eine stressfreie Anreise und konnten uns ohne große Verzögerungen auf dem Festivalgelände ein Bild über die Location machen. Der Platz war schon mittags gut besucht und bot mit drei Bühnen ein abwechslungsreiches Programm. Von anständigem Hard Rock und Power Metal, über jede Menge krachenden Death Metal bis hin zu rockig alternativen Klängen, war wohl für jeden Geschmack etwas dabei. Und sogar die Schafherde auf der benachbarten Wiese schien gefallen am bunten Treiben zu haben.
Die größte Runde W:O:A ging dieses Jahr vom 2. - 4. August mit 60.000 zahlenden Besuchern und weit mehr als 60 Bands übers Land. Das 18te Wacken für die Menschheit, das achte Wacken für die Autorinnen und das erste Mal für den Metalminder, wird auch noch für lange Zeit in Erinnerung bleiben. Das Line-Up wie jedes Jahr wieder gigantisch, das Verhältnis zwischen Eintrittspreis und Leistung elegant gut ausbalanciert, gibt es nach wie vor nichts Vergleichbares auf dem Erdball vorzufinden.
Wer bisher der Meinung war, in Finnland sei nicht viel zu feiern, und wenn, dann beschränke es sich hauptsächlich auf die Landeshauptstadt Helsinki, mit Sitz am Meer, der hat sich wahrlich getäuscht und muss dringend eines Besseren belehrt werden. Der spätestens seit Lordi nicht mehr zu verleugnende Schwerpunkt im Bereich Metal regiert schon seit Jahren den „Untergrund“ und wartet hier und da mit unglaublich lohnenswerten Events auf. Neben dem Tuska Festival in Helsinki, stehen weitere schwerwiegende Höhepunkte ins Haus.
Diesen Juni verschlug es die Metalminder Crew ins besinnliche Tampere, vorerst geprägt durch wunderschöne Naturinszenierungen und Freizeitangebote im Bereich „Boot fahren“ und „Wandern“ verbreitete sich mehr und mehr der schwarze Metal Nebel über der knapp unter dreihunderttausend Einwohnern liegenden Stadt. Das Sauna Open Air hatte seine Türen und Tore geöffnet und mit den absolut sehenswerten Headlinern Heaven And Hell, Type O Negative und Megadeth konnte schon im Vorfeld nicht viel schief gehen.
Vom 7.- 9. 06. reichte der Eteläpuisto Park in Tampere eine paradiesische Kulisse zum Wohlfühlen und Horchen.
Schnee, Schnee- nichts als Schnee, wohin das Auge blickt! Der Winter hat unsere Lande ja nun schon seit geraumer Zeit fest im Griff, und was würde da besser passen als ein gemütlicher Abend mit Stratovarius. Außerdem wären wir ja keine wahrhaften Metalheads, wenn wir nicht allen vereisten Gehwegen und Straßen trotzen würden um unseren finnischen Power Metal Freunden die Ehre zu erweisen.
Wow, wer hätte das gedacht! Die Zeiten, in denen sich der “Most Evil Man In The World“ auf kleinen Bühnen tummelte, waren eigentlich schon vor etlichen Jahren vorbei. Umso schöner, dass man an diesem Samstagabend ins gemütliche Docks in Hamburg gehen durfte, um eines Besseren belehrt zu werden. Ausverkauft, superheiß und neblig sollte es werden. Nach vielen Jahren bandinternen Hickhacks, Line-Up Katastrophen und komischen persönlichkeitsgestörten Musikdarbietungen zeigte sich die Truppe um Mr. Manson wieder sensationell stimmig.
Wir schreiben das Jahr 2009, es ist Rosenmontag und wir sind in Hamburg. Hauptereignis des Tages, neben dem Gebrauch von Tröten, Gumminasen und Luftrüsseln, das Live Aufgebot in der Großen Freiheit 36. Children Of Bodom haben geladen und sind bereit, sich mit ihren Freunden von Cannibal Corpse und Diablo zu einer Thrash & Death Polonaise zu vereinen.
Die Hamburger Sporthalle sollte am Dienstag, den 18.11.2008 mit einem Hard Rock Erlebnis der Superlative aufwarten, denn die sensationelle Tour von Whitesnake und Altmeister Alice Cooper startete in der Hansestadt. Eine Kombination, von der Fans des melodiösen Hard Rocks bisher wohl nur leise träumen durften und deren Erfüllung nun Wirklichkeit wurde.
Unglaubliche 31.250 Ärzte Fans pilgerten am Sonnabend auf das Uelzener Albrecht- Thaer- Gelände um Bela, Rod, Farin und Friends die Ehre zu erweisen. Das ganze Spektakel hatte schon im Vorfeld für reichlich Furore gesorgt, denn nicht nur Die Ärzte allein, sondern auch Mando Diao, Sportfreunde Stiller, Cazals, Postscriptum und Panteon Rococo sollten in Uelzen mit von der Partie sein. Und mal ganz ehrlich, der Landkreis Uelzen war bis zu diesem Wochenende nicht unbedingt für Musik Spektakel dieser Größe bekannt, so dass einige Ungläubige und Zweifler nicht an einen reibungslosen Ablauf oder gar Erfolg dieses Events glauben wollten.
Das Metalminder Team begab sich am 1. Mai 2008 voller Vorfreude ins Hamburger Hafenklang, denn schließlich sollte dort das zweite Zusammentreffen mit Keith Caputo stattfinden. Nach dem phänomenalen Solo- Auftritt im September letzten Jahres, wurde der Live Präsentation seines neuen Werkes „A Fondness For Hometown Scars“ mit großen Erwartungen entgegengesehen.
Wieder einmal begrüßte uns die Hansemetropole Hamburg mit kräftig frischen Böen und natürlich stetig anhaltendem Dauerregen. Aber das kann einen echten Nordmenschen nicht erschüttern, also pilgerten Hunderte von Fans Richtung Markthalle um mit Down Below und Unheilig einen netten vorösterlichen Abend zu verbringen.
Phillip Boa & The Voodooclub - Lüneburg - 01.03.2008
Phillip Boa ist wohl der bedeutendste und gleichzeitig umstrittenste Künstler der deutschen Independent Szene. Seine erfolgreiche Laufbahn begann inmitten der achtziger Jahre mit dem Album „Hair“ und der bisweilen kommerziell erfolgreichsten Singleauskopplung „Container Love“, welche international Anerkennung brachte und auch heute noch einen echten Klassiker darstellt.
Und wieder einmal lud das Hamburger Knust zu einem ganz besonderen Konzertereignis ein. Die finnische Rock Legende Hanoi Rocks machte Halt in der Hansestadt um ihr ganzes Repertoire an die Leute zu bringen. In den 80er Jahren konnten Hanoi Rocks mehrere kleine Erfolge verbuchen und wurden musikalisch in einen Topf mit den Rolling Stones und The Stooges geworfen.
Wir haben Samstag, den 16.02.2008! Wir sind in Hamburg! Es ist wunderschön sonnig, kurz vor frostig und die Nerven sind äußerst gespannt, wir erwarten eine grandiose Live Show. Heute in der Großen Freiheit 36: Betreten auf eigene Gefahr! Die britischen Thrash-Tretminen von Bullet For My Valentine sind los und laufen Gefahr, jederzeit eine Ladung Feuer abzugeben! Herrlich, endlich einmal wieder so richtig gutes Geräusch und brüllend schöne Gitarrensounds...
Die Stimmung im Lande erwies sich als äußerst passend. Vorweihnachtlich, gemütlich und behaglich stießen die US Amerikanischen Schlachtermeister von Carnivore gerade noch rechtzeitig dazu und bescherten dem friedlichen Europa eine Ladung ordentlichen Blutgenusses. Diese wirklich sensationelle Wiedervereinigung fand nach dem W:O:A 2006 und dem anschließenden Hamburger Konzert also tatsächlich Zeit und Raum für eine nicht gerade kleine Europa Tour.
Eine frisch gewaschene Packung Wohlfühlmusik genoss der Hamburger Metalanhänger an diesem Mittwochabend im ortsansässigen MarX! Die Miniaturausgabe des großen Veranstaltungsraumes der Markthalle stand zwar nicht gerade kurz vorm Zerbersten, jedoch kamen mit Drone, Amoral und anschließend dann Norther ordentliche Funken zum Fliegen.
Der Name Sieges Even steht seit langem für absoluten High Quality Progressive Sound. Die stilistische Vielseitigkeit und die komplexen Arrangements der Band sollten nun, im Hamburger Marx, sämtliche Fans in ihren Bann ziehen. Mit einem atmosphärischem Bogen von den Anfangstagen der Band, bis hin zum aktuellen Output „Paramount, wurde für jeden Geschmack etwas geboten.
Das schon immer als ziemlich feucht fröhlich, oder anders gesagt ziemlich triefend bekannte Logo bekam an diesem heiteren Donnerstag eine Packung Schweden plus Zusatzbonus geliefert. Mit der Einreise des Metal Titanen und Allzweck Virtuosen, Frontmann, Schreiber, Komponist, Produzent, kurz – Multitalent Peter Tägtgren, schwante so einiges im Kopfe.
Ein geruhsamer Mittwoch Abend in der Hansestadt Hamburg. Doch in diese typisch norddeutsche Gelassenheit sollte ein ordentlich lautes Metal Event Einkehr halten. Die kalifornischen Wüteriche von DevilDriver riefen im Logo zum Moshen auf, mit von der Partie waren The Sorrow aus Österreich und die amerikanischen Thrasher God Forbid.